Die Zukunft des Online Advertising ist Mobile

Viele haben es schon längst vermutet, seit 1. Juni steht es nun auch schwarz auf weiß: Die Zukunft des Online Advertising ist Mobile. Das hat die KPCB in ihrer Studie zu den Internet Trends 2016 veröffentlicht. Demnach haben die Amerikaner im Jahr 2015 über fünfmal so viel Zeit im Internet und mit ihrem Smartphone verbracht, als mit Zeitungen und Zeitschriften.

Wie reagieren werbetreibende Unternehmen auf diese Entwicklung?

Die Zukunft des Online Advertising ist Mobile.

Über Werbung im Fernsehen sind aktuell immer noch die meisten Menschen zu erreichen, das ist kein Geheimnis. Doch auch über Online-Medien werden in Zukunft immer mehr Menschen zu erreichen sein. Darum haben amerikanische Unternehmen, was Advertising betrifft, auch das meiste Geld in Fernseh- und Internet-Werbung investiert.

Laut einer Studie des unabhängigen Marktforschungsunternehmen eMarketer könnten die Umsätze aus mobilen Anzeigen jedoch bis zum Jahr 2020 sogar den Fernsehbereich übersteigen. Auch der soziale Netzwerkgigant Facebook verkündete kürzlich, er generiere 82 % seiner Anzeigenumsätze über die mobilen Plattformen.

Die Tatsache, dass die Menschen nahezu ununterbrochen mobil unterwegs sind, schien den meisten amerikanischen Unternehmen aber nicht bewusst gewesen zu sein: Lediglich 12% ihrer Advertising-Ausgaben sind auf Mobile Marketing zurückzuführen, dahingegen 16% auf Print Marketing – und das, obwohl die Amerikaner über fünfmal so viel Zeit mobil verbracht haben, als mit Print-Medien.

Die Zukunft des Online Advertising ist Mobile

Apps bieten die beste Nutzerbindung

Von dieser mobilen Nutzerzeit verbrachten die Nutzer im ersten Quartal 2016 weltweit sogar 90% mit Apps. Lediglich 10% der Nutzerzeit gingen dementsprechend auf das Konto von mobilen Browsern. Zudem stieg die weltweite Durchschnittsdauer einer App-Sitzung  auf Android-Geräten zwischen dem 1. Quartal 2014 und dem 1. Quartal 2016 um etwa 35%. Längere, komplexere App-Interaktionen haben somit stark zugenommen – und werden es auch weiterhin. Tatsächlich ist es so, dass der wachsende Anspruch und immer noch mehr und verbesserte Funktionen vieler Apps es Mobile ermöglichen, die Bedürfnisse der Kunden sogar noch zu übertreffen. Der mobile Kanal ist es also, die den besten Weg für die Bindung von Nutzern darstellt.

Nutzer werden nicht mobil, sie sind es bereits

Advertising funktioniert bekanntlich am besten, wenn man seine Kunden dort erreicht, wo sie sind. Und so würden wir auch für den deutschen Markt unterschreiben, was vielleicht erst nur schwarz auf weiß für die USA gilt. Der mobile Bildschirm hat sich weltweit längst zum First Screen entwickelt. Während so manch einer immer noch mehr Geld in Medien investiert, wo weniger seiner Kunden anzutreffen sind, verpasst er die Möglichkeit, sie da zu erreichen, wo sie wirklich sind: an ihren Smartphones. Unternehmen, die diesen mobilen Trend schon erkannt haben, fangen gerade erst an, davon zu profitieren. Der Trend geht weiterhin nach oben. Und das klingt doch vielversprechend, oder nicht?

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