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Digital Detox: Wie das mit diesen Apps gelingt

Wir kommunizieren, fotografieren, bezahlen, posten, rechnen, schreiben, buchen Urlaube: Alles mit unserem Smartphone. Ein Leben ohne den rechteckigen Alleskönner können sich viele von uns nicht mehr vorstellen. Kein Zugang zum Internet ist für die meisten eine absolute Horrorvorstellung. Schließlich ist man abgeschottet von der Welt, verpasst die neuesten Infos, bekommt nicht mit was der Lieblings Influencer zu Mittagessen hatte und kann dem Partner keine Kuss-Emojis schicken – eben ein richtiger „Digital Detox“. Doch manchmal ist das vielleicht gar nicht so übel eine Pause von unserem ständigen technischen Begleiter zu nehmen.

Mobile Nutzung in Deutschland

Wie die mobile Nutzung heutzutage in Deutschland aussieht, werden sich die meisten von Ihnen bereits vorstellen können – hier noch ein paar konkrete Fakten dazu. Die Ergebnisse berufen sich auf die von ARD und ZDF durchgeführte Onlinestudie 2019. 90% der deutschen Bevölkerung ab dem Alter von 14 halten sich im Internet auf. Dabei sind Personen zwischen 14 und 29 Jahren ca. 366 Minuten ihres Tages online. Das sind unglaubliche 6,1 Stunden am Tag. In dieser Zeit wird häufig gechattet, gestreamt oder schnell mit Suchmaschinen nach Informationen gesucht. Auch deutlich zu erkennen ist der Anstieg der on-the-go Onlinenutzung. 2014 waren es lediglich 18% die angegeben hatten, dass sie täglich unterwegs ins Internet gehen. Heute sind es bereits 37% und nur 16%, die sich nie im Internet aufhalten, während sie unterwegs sind. Es werden auch immer häufiger Serien, Filme und Musik gestreamt, was Radio- und TV-Sender durch einen starken Rückgang an Rezipienten zu spüren bekommen.Unser Leben dreht sich also stark um das Smartphone. Eine Auszeit vom Handy zu nehmen ist etwas, dass bereits viele Stars und Influencer vorgemacht haben. Durch ihre täglichen Posts erhöhen sie ihre Zeit am Smartphone natürlich noch mehr, weshalb sie ihre gelegentlichen Auszeiten ankündigen. In einer solch digitalen Gesellschaft ist eine mobile Pause nicht nur hilfreich, sondern vielleicht sogar notwendig.

Die digitale Befreiung

Mit dem Smartphone als Wecker fängt unser Tag bereits mit dem Handy in der Hand an. Insgesamt entsperren wir unseren kleinen Helfer ca. 80 mal am Tag und lassen es nicht aus den Augen. Wie das Rauchen, ist auch die Nutzung des Smartphones für manche zu einer Sucht geworden. Um dem vorzubeugen, können Sie sich dazu entscheiden ein Digital Detox zu machen – Ein paar Tage ohne Handy oder einfach grundsätzlich die Smartphone Nutzung etwas reduzieren. Da jeder Anfang etwas mühselig ist, möchten wir Ihnen hiermit ein paar Tipps zum Anlauf mit auf den Weg geben.

Allgemeine Tipps für einen Digital Detox

Den ersten Schritt zu machen ist oft sehr leidig. In diesem Fall nicht. Statt den Wecker auf dem Smartphone einzustellen, sollten wir den alten Standwecker wieder aus der untersten Kiste im Schrank kramen und ihn neben unser Bett stellen. So kommen wir erst gar nicht in Versuchung, gleich nach dem Aufstehen den Instagram Feed durch zu scrollen. Andersrum genauso – statt abends noch bis in die Nacht YouTube Videos zu schauen, lädt man das Smartphone über Nacht in einem anderen Zimmer und bleibt somit außer Reichweite.Trifft man sich mit einer Freundin oder einem Freund, sollte man das Smartphone vielleicht gar nicht erst mitnehmen – oder es zumindest in der Tasche lassen. Es gibt nichts Schlimmeres, als zu sehen, wie zwei Bekannte sich gegenüber sitzen und kein Wort miteinander sprechen. Stattdessen sind die Köpfe gesenkt und jeder tippt und scrollt auf seinem Smartphone rum. Für dieses Phänomen gibt es sogar schon einen Begriff – “phubbing”. Wir müssen wieder lernen, miteinander zu reden und uns gegenseitig ein Life-Update ganz ohne Snapchat Stories und Insta-posts geben. Wenn wir uns nur für eine festgelegte Dauer nicht mehr von dem Smartphone ablenken lassen möchten, gibt es natürlich auch die Möglichkeit, den all bekannten Flugmodus einzustellen. So kommen keine Nachrichten, Mails oder Anrufe rein. Kein Klingeln, Vibrieren oder Aufleuchten kann uns dann mehr aus der Bahn bringen. Natürlich hängt all das aber von unserem eigenen Durchhaltevermögen ab. Schaffen wir es wirklich, für zwei Stunden die Finger von unserem Smartphone zu lassen?

APPS HELFEN BEI DER SMARTPHONE AUSZEIT? 

Für diejenige, die die obige Frage mit einem klaren “Nein” beantwortet haben – Ich habe eine Lösung für das Handy Problem. Um sich selbst davon abzuhalten, den Bildschirm zu entsperren und los zu surfen, gibt es viele hilfreiche Apps. Bestimmte Apps sind speziell ausgerichtet, um Nutzern zu helfen, das Smartphone links liegen zu lassen. 

Mit diesen Apps zur besten Phone-Life-Balance

Die “Forest App” ist eine der bekanntesten Apps, wenn es um Produktivitäts Apps geht. Mit dieser App können wir eine Dauer angeben, in der wir nicht an unser Handy gehen möchten. In dieser Zeit wird dann ein virtueller Baum gepflanzt. Dazu hat man die Möglichkeit, bestimmte Hintergrundgeräusche auszuwählen, um eine konzentrierte Atmosphäre für sich zu schaffen. Möchte man nach dem Start trotzdem den Bildschirm entsperren, stirbt der frisch gepflanzte virtuelle Baum. Viele Nutzer erklären, sobald der Baum einmal gepflanzt sei und man bereits sehen könne, wie er herangewachsen ist, wolle man den Baum auch nicht sterben lassen, nur um  eine Nachricht zu lesen. Das tolle an der ganzen Sache: bei genügender Offline-Zeit, werden sogar echte Bäume gepflanzt. Das heißt, man tut nicht nur was Gutes für sich, sondern auch für die Umwelt.Wer sich eigene Ziele setzen und etwas über sein eigenes mobiles Nutzungsverhalten lernen möchte, sollte sich die “Space” App downloaden. Sie hilft uns nicht nur dabei, uns zu konzentrieren und unsere Work-Life-Balance dadurch aufrecht zu erhalten, sondern erarbeitet eine optimale Phone-Life-Balance, zugeschnitten auf unsere Bedürfnisse. Es soll uns dabei helfen, wieder die Kontrolle unserer mobilen Nutzung zurückzugewinnen. Mit täglichen Inspirationen und genauer Analyse schaffen wir es, die gesetzten Ziele zu erreichen. In der Pro Version haben wir sogar die Möglichkeit die ausgewerteten Daten mit Freunden und Familie zu teilen. So können wir alle gemeinsam die Challenge angehen. 

Meinung zum “Digital Detox” als App-Agentur 

Natürlich ist der Anstieg der Smartphone Nutzung Grund dafür, weshalb es App-Agenturen wie uns gibt. Trotzdem sind wir uns den Gefahren der exzessiven mobilen Nutzung bewusst und unterstreichen daher die Aussage, dass man auch mal eine Pause von der digitalen Welt nehmen sollte. Es ist wichtig, die Welt um sich herum mit seinen eigenen Augen wahrzunehmen und nicht nur durch das Screen unseres Smartphones zu blicken. 

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Tamara Schwenk

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