Ein Tag in dem Leben eines UX-Designers

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Mehrere Beiträge unseres Blogs handeln davon, wie es ist, als Mobile Developer bei der fluidmobile zu arbeiten. Da bei uns jeder fluid einen wertvollen Beitrag für das Unternehmen und die Zusammenarbeit leistet, möchten wir auch die anderen Berufe bei uns nicht außer Acht lassen. Schließlich arbeiten wir alle tagtäglich abteilungsübergreifend, wodurch jede Position automatisch die andere bedingt. So haben wir die nächsten Wochen noch einige spannende Wirkungsbereiche, die wir euch gerne vorstellen möchten, beginnend mit unserem User Experience Designer Giacomo, der im Folgenden von seinem Werdegang zum UX-Designer und seinen Aufgaben bei der fluid erzählt.

Für welche Aufgaben begeistert sich ein UX-Designer?

Grundsätzlich habe ich als UX-Designer sehr vielfältige Aufgaben. Routinearbeiten gibt es kaum, wodurch kein Tag ist wie der andere. Es wird also nie langweilig, da immer wieder neue Aufgaben und Herausforderungen auf einen zukommen. Ich unterstütze Kunden aus den unterschiedlichsten Bereichen dabei, ihre App passend auf die Bedürfnisse ihrer individuellen Zielgruppe zu gestalten. Bevor ich meine Weisheiten an unseren Kunden weitergeben kann, muss ich natürlich zuerst einmal herausfinden, wer unter dessen Zielgruppe fällt und welche Bedürfnisse diese Zielgruppe überhaupt hat. 

Meine UX-Vorgehensweise

Um greifbarer zu machen, wie ich dabei vorgehe, möchte ich Euch einen zusammengefassten Einblick in meine Arbeitsweise geben: 

  1. Zuerst betreibe ich User Research. Im Kern der User Research steht die Zielgruppe, deshalb finde ich im ersten Schritt heraus, wer die Zielgruppe bildet. Daraus leite ich entsprechende Personas ab und erstelle Persona Profile. Diese helfen mir später dabei, die Verhaltensweisen der Zielgruppe besser zu verstehen. 
  2. Mit den Mobile Developers zusammen entwickle ich User Stories sowie Akzeptanzkriterien. Hieraus wird deutlich, welche Anforderungen der Kunde als auch die Nutzer an die App haben. Mithilfe der vollständigen User Stories werden Tasks für die Mobile Developer entwickelt. Beim Coden bin ich dann erstmal außen vor.  
  3. Sobald es um die Interaktion mit der App geht, bin ich bei den Entwicklern wieder on-board. Hier gebe ich basierend auf der User-Perspektive Vorschläge, wie sie die App optimal aussehen und funktionieren lassen können. Die Mobile Devs gehen anschließend  auf meine Hinweise ein und setzen meine Ideen um, sofern es keine gravierenden Gründe aus der Software- oder Kundenperspektive dagegen gibt. 
  4. Ist ein Prototyp der App einmal entwickelt, gehe ich los in die Felduntersuchung. Durch die Usability Tests wird deutlich, welche Features noch verändert oder optimiert werden müssen.

Angesichts dieses Prozesses ist das Usability Testing in der letzten Phase ganz klar meine Lieblingsaufgabe. Wirklich Face-to-Face mit echten Usern zu sprechen und das Nutzungserlebnis live mitzubekommen macht mir super viel Spaß. Und nicht nur das: die Insights, die man daraus bekommt, sind unfassbar wertvoll für die Entwicklung der App. Durch diesen Prozess bestimmen und sichern wir in der App-Entwicklung eine großartige User Experience, denn nur dadurch werden Apps entwickelt, die die Nutzer lieben.

User Experience

Ein aufgeklärter Mythos über die Aufgaben eines UX Designers

Da ich nun meine Aufgaben als UX-Designer beschrieben habe, möchte ich den Mythos aufdecken, welche Leistungen nicht in dem Aufgabenbereich des UX-Designers liegen. Als UX-Designer steht die User Experience für mich im Vordergrund. Auch wenn der Begriff “Designer” zu meiner Berufsbezeichnung gehört, überlasse ich die Gestaltung eines Produkts jemandem, der mehr als nur abpausen kann 😉 . Worauf ich ebenfalls keinen Einfluss habe sind die Farben, Formen und Stile eines Produkts. Durch die Usability Testings kann ich lediglich Maßnahmen identifizieren, die ergriffen werden müssen. Wie diese jedoch umgesetzt werden, entwirft das Design-Team aufgrund meines Briefings selbstständig. 

Als UX-Designer bei fluidmobile

Nun habe ich viel über meine Aufgaben als UX-Designer gesprochen, aber noch nicht darüber, wie es ist, bei fluidmobile zu arbeiten. Deshalb hier noch ein kurzer Einblick dazu 😉 . 

Seit März 2019 bin ich nun ein festes Mitglied der fluidfamily. Meine eigene Moral und Ethik stimmt mit der der fluidmobile überein, weshalb ich mich hier besonders wohl fühle. Damit meine ich zum Beispiel die grundsätzlich nachhaltige und bewusste Lebenseinstellung, welche sich durch das Erwerben nachhaltiger Produkte (SnackBox, Seife, Lebensmittel, Daily-Use Produkte usw.) oder durch das gemeinsame vegane Mittagessen auszeichnet. Auch die Gemeinschaft der Firma schätze ich sehr, da wir sehr respektvoll miteinander umgehen und man mit allen Kollegen, ebenso mit den CEOs, auf Augenhöhe ist. Dazu gibt es immer tolle interne Events wie das Sommerfest oder After-Work Get-togethers, bei denen man sich zu anderen Themen als die Arbeit austauschen kann. 

Zusätzlich dazu bietet mir die fluidmobile viele Freiheiten. Ob es nun das Home-Office ist oder die Weiterbildungsmaßnahmen – ich werde immer darin unterstützt, mich hinsichtlich der Trends der User Experience weiter zu entwickeln und mich an meinem Arbeitsplatz wohlzufühlen. Wobei ich für mich herausgefunden habe, dass von zuhause aus zu arbeiten nicht ganz mein Ding ist. Ich arbeite gerne im Büro mit meinen Kollegen zusammen und auch, wenn man auf der Arbeit mehrere Störquellen hat als zuhause, bin ich dort am produktivsten.

Werde auch Teil der fluidfamily!

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