Native Android App-Entwicklung

Seit 2005 gehört Android OS zum Weltkonzern Google. Bereits 3 Jahre später erschien das erste Smartphone mit Android als Betriebssystem auf dem Markt. Seither wurden über Androids App Store Google Play weltweit insgesamt bereits über 48 Mrd. App Downloads durchgeführt. Heute ist Android das am meisten vertretene mobile Betriebssystem der Welt und in 46 Sprachen verfügbar. Falls Sie also in Ihrer Business-Strategie auf Apps mit möglichst großer Reichweite setzen, ist eine Android App und die Veröffentlichung in Googles Play Store erste Wahl. Und das, obwohl Android ursprünglich nicht als Betriebssystem für Telefone, sondern als Plattform für Digitalkameras gedacht war.

Welche Technologien werden in der App-Entwicklung unter Android verwendet?

In der Android App-Entwicklung kommen Kotlin, Java und/oder C++ sowie Material Design zum Einsatz. Diese Programmsprachen werden offiziell von Google unterstützt und bieten somit gute Dokumentationsmöglichkeiten, Beispiele und eine angepasste Unterstützung durch verschiedene Tools. Hinzu kommen nahezu unzählige Programmbibliotheken, die die Entwicklung vieler Elemente stark vereinfachen. Hierunter fallen beispielsweise Bibliotheken zur Datenhaltung, Netzwerk-Kommunikation, Zugriff auf Gesundheitsdaten und zum Material Design.

Neu ist gerade Kotlin/Native, mit dessen Hilfe sich in Kotlin geschriebene Programme sowohl unter iOS, im Browser, im Backend und selbstverständlich auch unter Android ausführen lassen. Dies ermöglicht eine plattformübergreifende Entwicklung bei einer nativen Entwicklung des User Interfaces (UI).

Kotlin oder Java – Wie Sie sich für
die richtige Technologie entscheiden

Für die Entwicklung neuer App-Komponenten setzen wir auf die zeitgemäße Verwendung von Kotlin. Dies ist eine moderne Sprache, die sich speziell an die Anforderungen aktueller Software richtet.
Sie haben bereits eine App mit Java entwickelt und möchten diese nun updaten oder erweitern? Kein Problem. JetBrains, die Entwicklerfirma hinter Kotlin, sorgte dafür, dass die integrierten Entwicklungsumgebungen (IDE) IntelliJ und Android Studio problemlos mit Kotlin und Java im selben Projekt umgehen können. So kann Kotlin ohne Aufwand mit gegebenenfalls bereits bestehendem Java-Code gemischt werden. Daher setzen wir – auch innerhalb eines Projektes – in der Entwicklung neuer Komponenten auf Kotlin, während wir Bestehendes weiterhin in Java pflegen. Zudem wächst auch unter Kotlin die Auswahl an Programmbibliotheken und Beispielen in der offiziellen Dokumentation, da Kotlin seit 2017 offiziell von Google für Android unterstützt wird.

Geeignete Entwickler für die native Android App-Entwicklung finden

Laut einer Befragung der beliebten Entwicklerseite StackOverflow zählt Android zu den 3 beliebtesten Plattformen für professionelle Entwickler. Zudem wollen die meisten Entwickler dieser Umfrage in die Android-Entwicklung einsteigen. Dies bietet Ihnen auch zukünftig die Sicherheit externe Entwickler für Ihr natives Android App-Projekt zu finden. Auch für die eigene Inhouse-Entwicklung gestaltet sich so der Recruiting-Prozess einfacher und günstiger. Schließlich sind die Kosten für Entwickler beliebter Programmsprachen wie Android geringer im Vergleich zu seltenen und ungeliebten Sprachen.

Die wichtigsten 4 Aspekte der nativen Android App-Entwicklung

1. Marktanteil von Android

Android ist mit rund 86% Marktanteil nach wie vor das populärste mobile Betriebssystem der Welt. So laufen weltweit rund 2,7 Milliarden Smartphones mit Android. Dies sind 1,3 Milliarden potenzielle Nutzer für Ihre nativen Android App. Alleine auf dem deutschen Markt haben Sie so die Chance 83% der Smartphone-Nutzer zu erreichen.

2. Hardware-Kompatibilität

Ein weiterer Vorteil der App-Entwicklung unter Android ist die enorme Anzahl an kompatibler Hardware. So gibt es die Möglichkeit eine beliebige Hardware per USB an das Android Smartphone anzuschließen. Die Hersteller der Android Smartphones nutzen diesen Aspekt auch selbst und entwickeln spezielle Zusatzgeräte für Ihre Smartphones. Ein Beispiel dafür ist die Dockingstation DeX von Samsung. Mit ihr lässt sich das Galaxy S8/S9 zu einem Desktop-Rechner umfunktionieren, indem man den DeX um einen Monitor, eine Maus und eine Tastatur erweitert. Die Möglichkeiten sind hier grenzenlos.

3. Die Vielfalt der Hardware

Da Google das Betriebssystem an Hardware-Hersteller lizenziert, gibt es eine Vielzahl an verschiedenen Android Smartphones und Tablets. Die Hardware Auswahl reicht dabei von 80 bis ca. 113000 Euro, von Basic bis zu diamantbesetztem Luxus, Devices für den alltäglichen Gebrauch bis zu High-Resistance-Modellen für Industrieanlagen. Sie entscheiden selbst über die Anzahl und Qualität Ihrer Kameras oder ob Sie den Fokus auf die Akkulaufzeit oder die Robustheit des Gerätes legen. Wie heißt es so schön: Es gibt nichts, was es nicht gibt – Geräte mit Dual-Sim, austauschbarem Akku, Laser-Barcode-Scanner oder Always-on-Displays.

4. Konfigurierbar-keit von Android

Android bietet dem Nutzer vielfältige Möglichkeiten bei der Konfiguration, sodass jeder Nutzer verschiedene Screens nach seinen persönlichen Wünschen einrichten kann. Die Konfigurationsfreiheit reicht von Schriftarten, über den App-Launcher bis zum Ersatz für Standard-Apps wie den eMail-Client. Diese Freiheiten ermöglichen es zum einen das Smartphone auf persönliche Anforderungen und Wünsche anzupassen und machen es zum anderen für Drittanbieter einfacher ihre Produkte (Soft- und Hardware) in Android zu integrieren bzw. damit zu vernetzen. So kann beispielsweise eine Sportuhr durch den Zugriff auf das Android Betriebssystem zu einer Sportuhr mit smartwatchähnlichen Funktionalitäten erweitert werden. Der Nutzer bestimmt selbst, ob er per Uhr über Nachrichten, App-Notifications oder Anrufe benachrichtigt werden möchte.

Weitere Fragen, die Sie sich in der nativen Android App-Entwicklung stellen sollten

  • Muss Ihre App auch offline funktionieren? Wollen Sie Offline-First?
  • Wie tief ist Ihre App in Android integriert (Notification Channels, Background Downloads über Nacht)?
  • Haben Sie einen Crashlog-Anbieter?
  • Ist Ihr App-Konzept und die Architektur konform mit der DSGVO?
  • Besteht ein nachvollziehbarer Entwicklungsprozess, den Sie überwachen können?
  • Gibt es in Ihrem Team einen Product Owner, der den Entwicklungsprozess begleitet?
  • Haben Sie Ihr App-Konzept einem User Test unterzogen, bevor Sie mit der Entwicklung starten?
  • Benötigen Sie ein Proof of Concept?
  • Haben Sie einen SLA, der sicherstellt, dass bei Android Updates Ihre Software funktioniert?

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