Minimum Awesome Product in der App-Entwicklung

Die Erstellung eines Minimum Viable Products (MVP) war gestern. Die Konzentration auf das minimal Machbare reicht nicht mehr. Um sich auf dem mobilen Markt durchzusetzen, müssen Sie Ihren Usern mehr bieten. Gemeinsam entwickeln wir Ihre App als Minimum Awesome Product (MAP), das Ihre Nutzer überzeugt.

Vom Minimum Viable Product zum Minimum Awesome Product

Es gibt unterschiedliche Strategien für das Release Management Ihrer App. Die Veröffentlichung entweder als MVP oder als MAP sind zwei davon.

Als Minimum Viable Product zählt eine App, sobald sie so weit funktionsfähig ist, dass sie mit dem notwendigsten Mehrwert und rudimentären Feature-Set veröffentlicht werden kann. Oft wird hierbei der Fokus nur auf Funktionalität der Software gelegt und die User Experience vernachlässigt. Der vergleichsweise kurzen Entwicklungszeit eines MVPs steht dadurch eine wenig begeisternde Nutzererfahrung gegenüber. Üblicherweise wird die App als MVP lediglich einer kleinen Zielgruppe zur Verfügung gestellt. Anschließend können mithilfe des Feedbacks der User iterative Verbesserungs- und Anreicherungsprozesse vorgenommen werden. Im Gegensatz dazu besitzt ein Minimum Awesome Product nicht nur die nötigsten Features, sondern fokussiert sich bereits auf die User Experience.

Ein Minimum Awesome Product macht Ihre App “awesome”.

Hierzu zählen ein klares Design, eine hohe Performance, fluide Usability und das gewisse Etwas. Beim MAP-Ansatz steht eine hohe Qualität einer längeren Entwicklungszeit gegenüber. Usability Tests, iterative Verbesserungen und Anreicherungen werden bereits vor dem Release intern durchgeführt. Somit erleben Ihre User eine App, die nicht nur Features bietet, sondern auch überzeugt.

Das Minimum Awesome Product hat das Minimum Viable Product in der App-Entwicklung abgelöst. Um auf dem mobilen Markt Erfolg zu haben, müssen Sie eine App konzipieren und umsetzen, die Ihre Nutzer lieben!

Welche Probleme des Minimum Viable Products sprechen für die Entwicklung eines Minimum Awesome Products?

Wenn Nutzer eine neue App herunterladen entscheidet sich in Sekunden, ob sie die App akzeptieren und verstehen. Falls die App nicht die erwartete Usability-Qualität hat wird sie gelöscht. So können Sie ihr MVP nicht anhand des User-Feedbacks weiterentwickeln – denn Sie haben keines. Zum anderen gibt es zu Ihrem Use Case womöglich bereits qualitativ hochwertige Apps, für die Ihr MVP keine Konkurrenz darstellt. Ein weiterer Grund, weshalb Mobile User Ihre App nicht verwenden.
Doch wie bekommen Sie eine ausreichend große Anzahl an Nutzern, um brauchbares Feedback zu generieren? Mit dem MAP. So können Sie beim Einstieg in den mobilen Markt bestehende Apps “übertrumpfen” – nicht hinsichtlich der Funktionalitätsvielfalt aber hinsichtlich überzeugender UX und der Funktion ihres MVP-Use Cases. Damit differenzieren Sie sich bereits mit der ersten Version ihres MAP von den Wettbewerbern.

Demnach spart die Entwicklung eines Minimum Viable Products nur in Nischenmärkten und bei einem hohem Maß an Innovation Entwicklungskosten – ohne Wettbewerbsfähigkeit einzubüßen.

Daher müssen Sie bei einem App-Release die Faktoren Kategorie, Use Case und Zielgruppen-Überlappung rational betrachten. Bei einer Fehlinterpretation bzw. einer voreingenommenen Markteinschätzung verlieren Sie Zeit und Geld, da Ihre App wahrscheinlich nicht unmittelbar konkurrenzfähig ist. Das “gewisse Etwas” – Ihr Alleinstellungsmerkmal – kann nur ein Minimum Awesome Product leisten.

Warum ein Minimum Awesome Product?

Die technologische Entwicklung vollzieht gewaltige Schritte. Dies führt dazu, dass Ihre User an ein Minimum an Qualität gewöhnt sind. Die Erwartungen an neue Apps oder andere digitale Produkte sind gestiegen. Mobile User erwarten unter anderem, dass eine App schnell und einfach bedienbar ist, Ansprüche an Design erfüllt und und möglichst kurze Ladezeiten hat. Wenn Ihre App diese Basisfaktoren nicht erfüllt, wird sie als Produkt von schlechter Qualität wahrgenommen. Schließlich wurden die Erwartungen der User enttäuscht. Daher kann die App auf dem mobilen Markt nicht bestehen.

Deshalb sind wir davon überzeugt, dass das Minimum Awesome Product das Minimum Viable Product abgelöst hat.

Bei der Entwicklung eines neuen digitalen Produktes müssen Sie mehr als die Frage: „Wie löst mein Produkt auf minimale Weise das Problem?“ beantworten. Sie müssen sich auch fragen: “Womit begeistert mein Produkt?”. Denn dieses Alleinstellungsmerkmal wird Sie schließlich Ihre Konkurrenz ausstechen lassen.

Checkliste für Ihr Minimum Awesome Product

  • Welche Funktionalität bietet die App Ihren Usern?
  • Welchen Mehrwert bietet die App Ihren Nutzern?
  • Was brauchen oder wollen die User?
  • Haben Sie Ihre Annahmen mit echten potentiellen Nutzern getestet?
  • Welche Funktionen bieten keinen Mehrwert, bis ich eine gewisse Anzahl an Usern habe?
  • Welche konkurrierenden Lösungen gibt es? Wie sehen diese aus? Wie differenziert sich Ihr MAP auf diesem Markt?
  • Was ist das Wichtigste, was die Nutzer tun sollen? Unterstützt das Feature und Design dieses Ziel? Wie?

Geben Sie Ihr Suchbegriff ein und drücken Sie Enter